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Jahresarbeitsentgeltgrenze

Jahresarbeitsentgeltgrenze

Jahresarbeitsentgeltgrenze (Abk: "JAEG") wird auch Versicherungspflichtgrenze genannt. An dieser Grenze orientiert sich die gesetzliche Krankenversicherung.

Wer mehr als diesen Betrag jährlich (brutto-Gehalt) verdient, muss nicht mehr gesetzlich versichert bleiben, sondern darf in die private Krankenversicherung wechseln.

Ein Wechsel in die private Krankenversicherung für Arbeitnehmer ist erst ab dann möglich.

Und zwar genau Ende des Jahres, in dem diese Grenze überschritten wurde.

Genauso darf der Arbeitnehmer aber trotz seiner erlangten Versicherunsfreiheit auch freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert bleiben. Er hat die freie Wahl. Genauso ist der Begriff "Versicherungsfreiheit" auch zu verstehen: Er darf wechseln, muss aber nicht.

Versicherungsfreiheit bedeutet aber nicht, dass jemand versicherungsfrei sein darf, da eine gesetzliche Versicherungspflicht für jeden Bürger besteht. Siehe dazu auch unseren Beitrag unter "Wechseln in die PKV".

Die früher geltende "3-Jahres-Frist" existiert mittlerweile nicht mehr.
Man musste vorher 3 Jahre lang über die JAEG liegen mit seinem Gehalt, damit man sich privat versichern durfte. Dies hatte den Vorteil, dass "Schwankungen" im Gehalt (die in den ersten Monaten und Jahren durchaus üblich sind) nicht dazu führte, dass man in dieser Zeit öfters von der gesetzlichen in eine private wechseln musste.
Allerdings hatte die Regelung den Nachteil, dass man 3 Jahre lang pflichtversichert blieb und daher sehr hohe Beiträge zahlen musste, da diese sich in der GKV ja nach dem Einkommen richten.

Aktuell (2012) liegt diese JAEG bei 50.850 €.

Die Werte der letzten Jahre:
  • 2006: 47.250 €
  • 2007: 47.700 €
  • 2008: 48.150 €
  • 2009: 48.600 €
  • 2010: 49.950 €
  • 2011: 49.500 €

  • Warum ändert sich diese Grenze?
    Der Wert für die JAEG verhält sich analog zu den Bruttolöhnen der Arbeitnehmer des jeweils vorletzten Jahres und wird vom Bundesarbeitsministerium festgelegt.



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    Letzte Aktualisierung dieser Website: 12.06.2016

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    Feedbacks:
    Rüdiger E. aus S.:
    "Ich war in einer der größten Gesellschaften versichert. Dann verglich ich Tarife und habe so meinen Monatsbeitrag von 420 € auf 260 € gesenkt! Bei nahezu gleichbleibenden Leistungen!"

    Charlotte A. aus D.:
    "Genauso wie ich meine ganzen Sachversicherungen immer kontrolliere, vergleiche ich ab und zu auch mal die Tarife meiner privaten Krankenversicherung. Schließlich ist dies einer der größten Beiträge, die ich monatlich zu zahlen habe. Da sollen die Leistungen dann auch richtig auf mich abgestimmt sein!"

    Werner Z. aus M.:
    "Ohne den fundierten Vergleich wäre ich nie an gute und günstige PKV-Tarife gekommen. Gerade weil viele Anbieter mit Lock-Tarifen arbeiten..."