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Beitragserhöhung in der PKV

Beitragserhöhung in der PKV

Versicherungsunternehmen sind jährlich verpflichtet, die Beiträge zur privaten Krankenversicherung zu kontrollieren. Hierbei müssen alle Beiträge und das zu erwartende Risiko neu abgeschätzt werden. Als Grundlage gilt hier das vergangene Abrechnungsjahr. Ist hier eine Abweichung von mehr als 10% zu verzeichnen (ob nach oben oder nach unten) müssen die Beiträge angepasst werden. Die Kalkulationen werden von einem unabhängigen Prüfer gegengerechnet und entsprechend freigegeben. Die Berechnungen müssen für jede Altersklasse und jedes Geschlecht unabhängig durchgeführt werden. Was allerdings nicht zulässig ist, sind Kosten für einzelne Personengruppen zu erhöhen. Ein Beispiel wäre, wenn in der Altersgruppe der Frauen im fünfzigen Lebensjahr einen erhöhten Kostenapparat in der ambulanten Pflege auftritt. Hier müssen diese Kosten auf alle Mitglieder umgelegt werden. Umgekehrt ist dies der Fall, wenn die ambulanten Kosten für Männer in der Altersgruppe fünfunddreißig Jahren geringer ausfallen als gedacht. Hier muss auf alle Mitglieder dann der Bonus verteilt werden. Somit sind wir wieder bei der Parallele des Generationenvertrages. Die Stärkeren helfen den Schwächeren. Es gibt allerdings auch Faktoren die in die Beitragsberechnung nicht mit einfließen dürfen. Dies sind zum Beispiel die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen sowie auch die höhere Lebenserwartung der Mitglieder. Es dürfen nur tatsächliche werte des letzten Versicherungsjahres angerechnet werden. Der Hintergrund sind die nicht abschätzbaren Werte die dann entstehen würden. Hier ist der Schutz der Mitglieder und Ihrer Beiträge im Vordergrund. Denn kalkulatorische Vorlaufkosten sind meist in ihrer Annahme überzogen und können nicht wirklich gegriffen werden. Eine Kalkulation über Zukunftskosten aus einem Risiko können, müssen aber nicht entstehen. Somit sind auch keine außergewöhnlichen Ereignisse zugelassen wie ein Erdbeben oder ein Atomunfall.

Kosten, die allerdings mit in die Berechnung einfliesen müssen, aber vermeidbar wären sind die Kosten für Fehlbehandlungen, die aus mangelnder Kontrolle der Facharzte und Kliniken entstehen. Ein hoher Faktor sind hier die 2010 entstandenen Kosten für die Aufnahme von Versicherungsnehmern in den Basistarif. Anfang des Jahres mussten alle Versicherungsunternehmen den Antragsstellern, die die finanziellen Vorraussetzungen für eine private Krankenversicherung erfüllen, einen Zugang zur Basistarif öffnen. Eine Ablehnung durfte auch nicht wegen gesundheitlicher Vorerkrankung erfolgen. Diese dadurch entstandenen Kosten wurden auf alle Versicherungsnehmer umgelegt.
Grundsätzlich gilt, dass Sie bei Beitragserhöhungen immer ein Sonderkündigungsrecht besitzen. Ob dies auch sinnvoll ist, bleibt abzuwarten. Hier empfiehlt sich ein Vergleich seiner privaten Krankenversicherung im Hinblick auf andere Unternehmen. Sie selbst müssen Ihre momentane Zielgruppe bei anderen Unternehmen vergleichen, und dann selbst entscheiden, ob ein Wechsel sinnvoll ist.



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Letzte Aktualisierung dieser Website: 12.06.2016

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Feedbacks:
Rüdiger E. aus S.:
"Ich war in einer der größten Gesellschaften versichert. Dann verglich ich Tarife und habe so meinen Monatsbeitrag von 420 € auf 260 € gesenkt! Bei nahezu gleichbleibenden Leistungen!"

Charlotte A. aus D.:
"Genauso wie ich meine ganzen Sachversicherungen immer kontrolliere, vergleiche ich ab und zu auch mal die Tarife meiner privaten Krankenversicherung. Schließlich ist dies einer der größten Beiträge, die ich monatlich zu zahlen habe. Da sollen die Leistungen dann auch richtig auf mich abgestimmt sein!"

Werner Z. aus M.:
"Ohne den fundierten Vergleich wäre ich nie an gute und günstige PKV-Tarife gekommen. Gerade weil viele Anbieter mit Lock-Tarifen arbeiten..."